Mittwoch, 14. September 2011

Ein bisschen erster richtiger Unterricht.

Am nächsten Tag hab ich mein (Über-)Lebensmotto für hier entdeckt: "Not macht erfinderisch."
Hab mir unter meinem kleinen Waschbecken die Haare gewaschen. Ging sogar relativ gut! *freu* Dann aus Mehrfachsteckdose und Fönkabel eine Fönverlängerung gebastelt, damit ich mich vor'm Spiegel fönen konnte. Danach hatten wir unseren ersten ERASMUS-Einführungs-Französischkurs. War ganz okay. Ich hab ihn überlebt. *Daumen hoch*
Abends bin ich dann in 'ne Bar gedackelt, wo es W-LAN gab. Konnte ich endlich skypen. <3
Danach war ich einkaufen. Schon wieder. Und hatte nicht bedacht, dass sich die Mischung aus einem weiten Rückweg und einem schweren Einkauf negativ auf meine Armkraft bemerkbar mchen könnte. Jetzt weiß ich's.
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Am nächsten morgen habe ich beim Haare waschen festgestellt, dass mein Kopf komplett unter den Wasserhahn meines Waschbeckens passt. Danach habe ich festgestellt, dass ich damit das halbe Areal rund ums Waschbecken flute. Huch. Aber es war ja Freitag, da war mir das dann auch wurscht. Kurz darauf haben nämlich Mama & Papa durchgeklingelt, dass sie gleich da sind. <3
Die haben mir - voll lieb! - noch einen Haufen Zeug mitgebracht. Bettwäsche, Essen, Klamotten, Putzmittel, Hygienezeug, Kochzeug und so weiter. Voll toll! :D
Dann sind wir ins Hotel gefahren, haben ihre Sachen weggebracht und sind zur Uni zurückgelaufen. Hier mussten wir ja noch die restlichen Mieten und so zahlen. Papa hat fast nen Herzinfarkt gekriegt, als er gesehen het, wie die da arbeiten. Verständlich. *kräftig nick*
Danach hatte ich wieder Französisch, war wieder ziemlich langweilig. Dann stand eigentlich eine Stadtführung mit den Fischen auf dem Programm. Aber ich hatte keine Lust und bin ins WH zurück. Hat dann auch angefangen zu regnen, daher war ich ganz froh über meine Entscheidung. Hab im Zimmer meine Sachen zusammengesucht (Duschzeug, Laptop) und bin zum Hotel gelaufen. Sind dann zu dritt in die Stadt zum Abendbrot essen. Mussten aber dort leider feststellen, dass alle Restaurants erst wieder ab 19 Uhr Abendessen anbieten. Also noch 'ne Stunden so durch die Stadt gelaufen. Bin ich ja die Tage davr nicht schon genug... Haben dann an der Place St. Jacques ein voll leckeres Menü gegessen. <3 (Quiche Lorraine als Vorspeise, Kaninchen bzw. Spätzleauflauf mit Schicken als Hauptgang und Mirabellen-Tiramisu *-* bzw. Heidelbeerparfait zum Nachtisch)
Danach bin ich mit den beiden zum Hotel zurück und konnte nochmal die Vorzüge einer sauberen Dusche genießen. Außerdem gab es kostenloses W-LAN, sodass ich ohne Geld auszugeben skypen konnte.
Papa hat mich dann zum WH zurückgebracht und ich bin dann auch gleich ins Bett.

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