Sonntag, 20. November 2011

Arrogante Franzosen... -.-*

Okay... Eigentlich wollte ich diesen Blog nicht schreiben. Immerhin war ich immer die, die Frankreich und seine Einwohner verteidigt hat, wann immer ein blöder Kommentar kam. Aber seit der Prüfung am Donnerstag hab ich die Nase voll. Ganz ehrlich.
Ich habe ja hier einen Übersetzungeskurs Französisch-Deutsch belegt, der mir auch wirklich Spaß macht. Das einzige, was daran nicht spaßig ist, ist eine kleine Gruppe Französinnen, die sowas von intolerant, arrogant und eingebildet ist, dass man sich ernsthaft fragen muss, warum um alles in der Welt gerade DIE deutsch studieren.
Wirklich bewusst geworden ist es mir, als sie in der Stunde, in der die Prüfungstermine angekündigt worden, laut rummoserten, weil wir keinen anderen, schwierigeren Text als sie bekommen würden. Da war ich echt perplex. Wir haben denen dann erstmal verklickert, dass es für uns auch nicht viel einfacher ist, weil uns ganz einfach die französischen Vokabeln fehlen.
Nach der Stunde hat mir Fine erzählt, dass die eine - natürlich eine der Meckerzicken - ihr mal einen Übersetzungstext zur Korrektur geschickt hätte. Fine hat ihn korrigiert und sie darauf hingewiesen, dass sie oft Akkusativ und Genitiv verwechselt. Ist ja an sich nichts schlimmes. Die Französin war aber sofort beleidigt und war stinksauer, dass ihr Fine so viele Fehler angestrichen hat. Was soll das denn? Hat die gedacht, sie sei perfekt und wollte vor Fine angeben?
Genauso, dass diese Mädchen versuchen, uns über die deutsche Sprache und Grammatik - vor allem auch gerne Kommasetzung - zu belehren. Hallo? Ist ja nicht so, dass deutsch meine Muttersprache wäre, neeeiiiin... -.-*
Auch werden sie gerne pissig, wenn man versucht, ihnen bestimmte Sachverhalte nahezulegen. So zum Beispiel, dass man im Deutschen Kleidung "anprobiert" und nicht "versucht" (im Französischen sagt man "essayer"). Da könnt ich schon wieder...
Naja, und der Hammer kam dann nach der Prüfung am Donnerstag. Der Text war schon recht knifflig, vor allem, da wir ja kein Wörterbuch benutzen durften. Es war ein Ausschnitt aus "Madame Bovary" von Flaubert. Da war halt ein Haufen Landschaftskram drin, den wir nicht kannten und dazu noch ein paar unbekannte Floskeln.
&' da haben sich diese Dämchen echt aufgeregt, dass wir den selben Text hatten! Wir haben sie erstmal zusammengesatucht, dass es für uns auch nicht viel einfacher war, weil uns einfach ein Haufen Vokabeln gefehlt haben. Außer dem sind die ja auch schon im dritten Semster und wir haben vorher noch nie eine literarische Übersetzung machen müssen, schon ga rnicht ohne Wörterbuch. Da waren sie auf einmal ruhig. Obwohl... Mehr wie bockige Kinder. Ich meine, mich erinnern zu können, ein "aber trotzdem..." gehört zu haben.
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Also, bitte versteht das nicht falsch, die meisten der Franzosen, die ich hier bisher kennengelernt habe, sind wirklich sehr, sehr nett und auch wirklich hilfsbereit, wenn es mal mit der Sprache hapert oder man beim mitschreiben nicht hinterkommt. Aber diese kleine Gruppe im Übersetzungskurs sorgt dafür, dass ich in Deutschland dieses Vorurteil nicht widerlegen kann. Tja, tant pis. (:
(Übrigens haben Fine und ich gestern festgestellt, dass es uns nicht gelingen wird, unsere paar Vorurteile abzulegen. Es werden eher noch mehr hinzukommen. Vielleicht schreibe ich später einen Blog darüber.)
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Ja, und sobald mein Rechner mal wieder den Anstand hat, im Normalmodus hochzufahren, lad ich ein paar Bilder hoch ud es kommt ein neuer Blog. Über das weihnachtliche Metz. Erwartet nicht zu viel. Ich war schockiert. :)
Bis bald, hab euch lieb! :*

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